BauWohnberatung Karlsruhe

Start mit Hilfe der Wüstenrot-Stiftung

Gute und nachfragegerechte Wohnungen zu bauen wird in Deutschland zu einer immer anspruchsvolleren Aufgabe.

Dies gilt besonders im städtebaulichen Kontext. Hinzu kommen gewandelte Ansprüche an Wohnungen und Wohnumfeld, die mit kommunalen Vorgaben und bauwirtschaftlichen Gegebenheiten abgestimmt werden müssen.
In Karlsruhe wurde der Versuch unternommen, eine neue Form für eine prozesshafte Wohnberatung zu entwickeln.

Im Vergleich zu den bisherigen Verfahren und Instrumenten sollte dieses BauWohnberatung genannte Modell eine frühzeitige Einbeziehung der späteren Nutzer/innen gewährleisten, ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse besser berücksichtigen und eine flexible, im Verlauf des Planungsprozesses auch revidierbare Festlegung von Einzelzielen ermöglichen.
Vier Kooperationspartner fanden sich zusammen.

Der Werkbund Baden-Württemberg als Initiator dieses neuen Modells, die Stadt Karlsruhe als Vertreterin des damit verbundenen öffentlichen Interesses, die Volkswohnung Karlsruhe als Wohnungsbauunternehmen und die Wüstenrot Stiftung als gemeinnützige Institution mit zahlreichen Projekten rund um das Bauen, Planen und Wohnen.

Das erste Projekt für die BauWohnberatung wurde ein Konversionsgelände in Karlsruhe-Nord, für das gemeinsam mit den späteren Bewohnern ein Siedlungskonzept gesucht wurde, das u. a. eine ökologisch optimale Energieversorgung, eine Programm zur Baukostenbeschränkung und eine autoarme Erschließung berücksichtigen sollte.

Die Dokumentation der wichtigsten Ergebnisse dieses Modellprojekts entstammt der wissenschaftlichen Begleitforschung im Auftrag der Wüstenrot Stiftung.

BauWohnberatung Karlsruhe
Wüstenrot Stiftung (Hg.)
Wüstenrot Stiftung, Ludwigsburg 2003
ISBN 3-933249-55-4 (Leider vergriffen)