Jul 17

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Arbeitsgemeinsschaft Stadtbild Karlsruhe e.V. beauftragt BWK mit Gutachten zur Nutzungsüberprüfung

Erhält Franz-Rohde-Haus von Otto Bartning eine Zukunft als Wohnprojekt?

Seit vielen Monaten ist die Diskussion über Abriss oder Erhalt des Franz-Rohde-Haus, derzeit von der Evangelischen Stadtmission als Pflegeheim genutzt, im Gange und hat Reaktionen weit über die Stadt hinaus erzeugt. Die Tagespresse und Rundfunkmedien haben bereits mehrfach darüber berichtet, eine Bürgerinitiative mit einer Unterschriftenaktion zum Erhalt des Gebäudes eine hohe Resonanz erzeugt.

Brisant ist dabei, dass der Karlsruher Stadtrat bereits 2014 einem Abriss zugestimmt hat und Architekten längst an Neubauplänen für den Standort beauftragt sind. Zuletzt waren ein Erhalt und ein reduzierter Neubau als Komprommiss im Gespräch. Erschwert wurde die Diskussion durch die mehrfach auch von Ämterseite und dem Baubürgermeister vorgetragene Feststellung, der Denkmalschutz sei nicht zu gewährleisten, wenn sich eine Nurzungsänderung ergäbe bzw. die Forderungen der neuen Heimordnung umgesetzt werden müssen.

Die BWK hatte in Beratungsgesprächen mit der Bürgerinitiative, bei Terminen mit der Stadtspitze und dem evangelischen Dekanat bereits mehrfach angeregt, die Eignung des Gebäudes als gemeinschaftliches Wohnprojekt, ggf. in Kombination mit einer Pflegewohngruppe, gutachterlich zu überprüfen. Zu diesem Schritt hat sich nun die Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Stadtbild entschieden, nachdem im Zusammenhang mit der am 21. Juli eröffneten Otto Bartning Ausstellung in der Städtischen Galerie Zugang zu den ursprünglichen Grundrissplänen des Objekts ergeben hat.

Das Ergebnis der Untersuchung wurde von der Arbeitsgemeinschaft in einer Presseerklärung rechtzeitig vor der Ausstellungseröffnung der Öffentlichkeit vorgelegt.

Hier der Link auf die Presseerklärung

Link auf die Facebook-Seite zum Franz-Rohde-Haus

Link auf die Bartning-Ausstellung in der Städtischen Galerie